Seit
den Anfängen der Bürgerbewegung diskutierte der Stadtrat, ob man mit "den
Bürgern" reden solle, gewiss - manFrau solle. Dabei wurde ein Bild gezeichnet welches für die Presse als Vorlage stand; dasjenige Bild der Verirrten und Verwirrten
Bürger welches nur eine temporäre Erscheinung sein könne, weil der
Bürger zu Beginn "gegen alles moderne" sei, sich jedoch mit der Zeit daran
gewöhnen werde, - und er, (der Bürger) werde das Haus am Dom irgendwann,
irgenwie als „schön“ an seinem Platz empfinden, auch wenn er nicht beabsichtige es zu besuchen.
Dem Bürger gehe es darum, lange angestauten Frust über alles „Neue“
loszuwerden, Sündenböcke fürs eigene Versagen zu finden, kurzum „Randale
zu machen“. Heute diskutiert der Rat, ob manFrau mit
Verschwörungstheoretikern, Impfgegnern, Holocaust-Leugnern, Bequerelle-Verstehern, Antisemiten,
Reichsbürgern, Identitären und anderen reden soll. (immer wieder steht
der Generalverdacht es handele sich um Demokratiegegner) Sie sind laut
und nerven. Aber je mehr Aufmerksamkeit wir ihnen geben, desto
begeistert bläsen sie weiter.
Ob
man eine Chance hat, die Politik-Verdrossenen, den Kleinbürger, kurzum, den Zu-Kurz-Gekommen durch Argumente zu erreichen, sie
zurückzuholen in den Kreis jener, die Fakten akzeptieren, seriöser Quellen von FakeNews unterscheiden können und
für die Menschenleben zählen - die von Geflüchteten ebenso wie das
eigene oder das von Eltern und Kindern. Für die das Tragen von Masken
keine staatlich verordnete Haltung ist, sondern ein Gebot der
Solidarität, die nicht ihren persönlichen Egoismus an die erste Stelle
setzen, sondern Rücksichtnahme auf die Gemeinschaft bleibt eine Hoffnung. Sie bedarf ein gutes Vorbild.
Indess ist die Ablehnung gegen die Bebauung des Vorplatzes an der Westseite des Domes, seit Jahrzehnten ungebrochen und der Unmut bis auf den heutigen Tag greifbar
wofür ich kandidiere
► Neues Klimagutachten
für das ganze Stadtgebiet als Grundlage des FNP
► Entschleunigung - Lärmschutz
Luftreinhaltung
historische Vorgärten für das Stadtklima
erhalten
► Naturräume und Kulturlandschaften
pflegen
Parkanlagen, Kleingärten, Altbaumbestände
► Denkmalschutzzone für den Kultur - und
Dombezirk
Ideenwerkstatt/Bürgerbeteiligung bei der
Bauleitplanung
mein Programm
zur Kommunalwahl
am 25.5.2014
in Rheinland-Pfalz
Bündnis 90 / die Grünen
Stadtrat Kandidat 2014
_______________________
Kulturausschuss Bauausschuss
2009 -14 Stadtrat Mitglied
2011 OB-Kandidat
Kultur und Tourismus
► nachhaltige Ausrichtung
Status des Welterbes / wirtschaftliche Bedeutung
► Kultur für Bürgerinnen und Bürger
Sozial- und Wirtschaftspolitik der Stadt
► touristische Vermarktung als Zukunftsaufgabe
Touristenleitsystem > s.a. Bildung/Verkehr
► nachhaltige Satzung statt modulare Konzepte
Vergnügungsstätten, Casinos und Spielhallen
► Bauschutzzone für die Altstadt
Planungszonen Bauhöhenbeschränkung
► nachhaltige Satzung statt modulare Konzepte
Vergnügungsstätten, Casinos und Spielhallen
► Permakulturen in die Stadt
immaterielle Werte mitgestalten/Blickachsen etc
Die
BauKultur bleibt Thema
Die
BauKultur bleibt Thema im Wahlkampf
und steht stellvertretend mit dem
Bürgerbegehren für den
Wechsel
in unserer Stadt.
Die Positionierung im regionalen Wettbewerb
um
Städte-Tourist/innen soll die Ansiedlung
von Unternehmen und Investoren für
große Stadterweiterungsprojekte ermöglichen.
Doch wie sieht es aus mit Werten wie
Lebensqualität und Kultur?
wie sieht es aus dem Stellenwert
von
innovativer Architektur?
Es gibt private und Öffentliche Plätze in Worms und solche, die als Allgemeingut empfunden werden, aber jemandem gehören.
Doch, warum verschwimmen die Grenzen zwischen privat und Öffentlich? Gewiss, - die Kassen der Stadt sind klamm, der Haushalt steht unter Sparzwang, - doch öffentliche Plätze in Privatbesitz?
Wie geht das zusammen? Ein Blick auf unsere öffentlichen Plätze
gibt Anlass zur Sorge, das die Mischform aus Privat und Öffentlich kein gutes Zeichen ist.
Weiche Standortvorteile
und harte Fakten ► Das Fehlen einer restiktiven Satzung (zum Schutz der historischen
Substanz) hat in der Vergangenheit im "Kulturbezirk" der Stadt zu
Fehlentwicklungen geführt.
► Nach dem Entwurf für das "Nibelungenmuseum",
dem "Hotel" am "Wormser", den "Domterassen" vor der Jugendherberge hat
die Abwehrhaltung der Bürger gegenüber postdemokratisch Beschlossenen, und- neoliberalen Kulturbauten bei dem
"Haus am Dom" einen Höhepunkt der Ablehnung gefunden.
► Der Stadtrat ist nicht m.E. imstande, sich gegen Selbstverwirklichungswünschen von Bauherren
und Architekten durchzusetzten.
es ist, als ob mit der Wurst
nach der Speckseite geworfen wird
und ist während den Wahlen Ablenkungsmanöver
► Die
Stadt ist gut beraten ihre Silhouette, die Blick- und Sichtachsen, ihre
Schauseiten und repräsentativen Plätze besser zu schützen.
► Hierfür ist
die Einsicht und Darstellung von Dachaufbauten m.E.in Architekturplänen
notwendig.
► Aus Bauplänen ist ersichtlich wo Schornsteine,
Fahrstuhlschächte,
Sendemasten, Klimaanlagen den Blickkontakt stören oder Aufbauten nicht
in das Umfeld passen.
Ein Bauschutzbereich für den Dombezirk, eine
Bauhöhenbeschränkung dergl. steht der ältesten Stadt Deutschlands gut zu
Gesicht, gerade
wegen der beabsichtigten Kulturentwicklung und Positionierung zum Weltkulturerbe.
Grün statt Grau die grüne Stadt der kurzen Wege
► Voraussetzung ist die Einsicht das immaterielles wie substanzielles
gleichermassen in dem Abwägungsprozess Beachtung finden.
Etwa, das eine
unbebaute Fläche wertvoller
sein kann als eine bebaute Fläche.
► Bei
Kompensationsmaßnahmen zugunsten gewerblicher Entwicklungskonzepte
sollten Flächen aus ökologischen Gründen in den Flächennutzungsplan
übernommen werden, die im Verlauf vorangestellter Abwicklung zur
Aufnahme in den Plan verworfen wurden.
wer mit Natursteinen baut,
baut auch für
die Zukunft
► das historisches Pflaster und die Bordsteine sind als Relikte einer
abgeschlossenen Epoche in der Stadt zu behalten und ggf. einer Nutzung
zuzuführen, etwa für
► die Gestaltung der Grünen Schiene
► der
Landesgartenschau
Viele Schlaglöcher führen nach Rom
Im Vergleich mit dem Zustand der heutigen modernen Strassen, kann
ManFrau die Basaltsteinstraßen als eine Säule des nachhaltigen
Strassenbaus bezeichnen. Die historischen Strassenpflaster haben eine sehr lange
Lebensdauer wie die unter dem Asphalt verklebten Römerstrassen belehren.
Das Material behält seinen Wert und kann sogar wiederverwendet werden,
wohlgepflegt kann es ewig halten. Der Verschleiss des hundertjährigen
Basaltpflasters kann wohl kaum größer als bei anderen Strassendecken
sein.
► Dieses Baumaterial ist 100% recyclingfähig, nahezu unverwüstlich und wiederverwendbar.
*Wormser Z vom 13.04.2010 Basalt-Dilemma in Worms: Bausteine halten Straßenverkehr nicht aus
Wir B90/die Grünen haben uns bereits seit vielen Jahren gegen
überdimensionierten Strassenneubau ausgesprochen um die Auswirkungen auf
den Haushalt erträglicher zu machen. Es überrascht doch sehr, wie ohne
Angst und Scham, frei von Selbstzweifeln das Imageproblem mit der
historischen Substanz in Abrede gestellt wird. Statt einer öffentlichen
Beichte wird der historische Gütertransfer von Gesinnungsbeauftragten
verteidigt.
Die Tatsache das historisches Blau-Basalt aus der ältesten Stadt
Deutschlands entsorgt wird, ist nicht allein auf fehlendem Denkmalschutz
hierfür zurückzuführen. Historische Spuren zu verwischen, authentische
Merkmale zu verändern spricht nicht für Wertschätzung. Städte, die nach
altem Pflaster zur authentische Wiederhestellung ihrer Strassen suchen,
haben das Ziel die Originalsubstanz im Zustand zu erhalten. In Worms
hingegen, wurden erst kürzlich Natursteine aus Vietnam bestellt.
der Straßenzustand wird schlechter
Das jahrelange die Bildung von Rückstellungen für die Instandhaltung von
Straßen wohlmöglich versäumt wurde, zeigt sich darin, das der
Straßenzustand schlechter wird.
"Was nützt es dann, wenn neue Schnellstrassen entstehen, aber die
vorhandenen Strassen zerfallen. Schließlich tragen wir Verantwortung für
die gesamte Stadt."
Das Dilemma besteht darin, das Schlaglochpisten und Frostschäden
vorrangig beseitigt werden müssen und der Stadt zum Erhalt der Substanz
das Geld fehlt.
Unter dem hohen politische Druck wölbt sich auch die historische Substanz. Alte, handgehauene Basaltpflastersteine für 180,- pro Tonne abzugeben. Vorrätig ca 25-30 tonnen. Steine sind ca 120 J.
Statt der traditionellen zeitnahen Sanierung, muss dann Neues billig
her. Dass dieser Neubau enorm viel Geld bindet, das zur Sanierung
dringend gebraucht würde ist auch ein Zeichen einer geschichtslosen
sterbenden Stadt.
Für die Praxis bei der Stadt der Entsorgung des Kopfsteinpflasters soll
daher klar und deutlich Position auch von der CDU bezogen werden.
Nach Grünem Selbstverständnis müsse es zu einer Verkehrswende kommen.
Wir wollen den Verkehr aus der Innenstadt schaffen, den Lebensqualität
der Zukunft liegt in der Mobiltiät auch ohne Pkw. Die älteste Stadt hat
eine fussläufige Erschliessung im hochverdichteten Stadtinneren. Das
Wege- und Streckennetz ist optimiert an die Geländestufen angepasst. Man
und Frau könnte vom Domhügel bis zum Rhein mühelos hinunterrollen, ohne
Ampeln, ohne CO2 Ausstoss, sogar querungsfrei.
Verortung
Ein Wegekonzept mit Basaltpflaster könnte Touristen und Einheimische zum
flanieren und verweilen einladen. Die Sicherheit eines
verkehrsberuhigten Weges in dem Charme längst vergangener Zeiten zu
gewährleisten, historische Gegebenheiten anzudeuten, sollte daher auch
in die Erwägung einbezogen sein. Wir wollen mit dem hundertjährigen
Basaltpflastersteinen sichtbar gestalten.
Wo stand den die Kaiserpfalz, der Kopsort?, wo verlief den der Stadtbach, der Woog?
etc. Wie wollen wir diese den sichtbar machen, wenn nicht durch unsere
Basaltsteine?
Dabei ist das Verhältnis zwischen gewachsener Struktur und Neubauten ein
spannungsreiches. Man denke nur an den Wormser Marktplatz, dem
Nibelungenmuseum in der historischen Stadtmauer, dem Ludwigsplatz, etc.
Angesichte dieser Sanierungsverdachtsgebiete mag es kaum verwundern wenn manFrau nach dem großen Stadtbaumeister schielt.
In dieser Bildmanipulation lässt sich ein grosser Platz vor dem Dom erahnen,
obgleich die Sichtachse von der Jugendherberge aus bereits verbaut war.
Das Kelterhaus des Bischofs stand dort wo heute der Verkehr das Andreasquartier trennt.
Das Gelände des ehemaligen Gesundheitsamtes, die Bebauung des Glaskopfes brachten zusätzliche Aspekte der Stadtentwicklung in die Debatte.Vorschläge von Herrn Hufnagel und Herrn Schandin finden ihr Gehör.
2014-07-16 Neue Idee für Haus am Dom von Pfarrer Hufnagel
Im wesentlichen geht es um einen anderen Bauplatz und dem Hinweis auf das Liobahaus, der Andreasstr.8 und dem Gesundheitsamt. Damit erweiterte sich die Diskussion um das Umfeld und seine Zukunft im Hinblick auf Brand- und KatastrophenSchutz. Zudem rückt die Parkplatz-und RettungswegSituation in das Bewusstsein.
Flächennutzungsplan 2030
Städtisches Grün
schützt vor Überhitzung
► Steigende Temperaturen im Stadtgebiet
und Überflutungen durch
Starkniederschläge sind bekannt.
Das letzte Klimagutachten ist bereits einige Jahre alt.
Ein aktuelles soll Frischluftschneisen als Schutzgut darstellen.
► historische Vorgärten
► Sie zu erhalten ist unsere Aufgabe
sind ein wichtiger Beitrag für das Stadtklima.
restriktiver Schutz für historische Bausubstanz
►Die Woogbrücke
Deko als verkehrsgerechtes Bauprogramm
Die Bemühung Worms als Kulturstadt zu etablieren, äußert sich in dem
Symtom die Geschichte nach historisch verwertbarem abzuklopfen und dem
Mythos einstiger Größe zu verklären.
Gewiss ist der Wormser Dom hierbei
bestes Beispiel für eine nachhaltige Architektur die als Kulisse für
zahlreiche moderne Kulturevents herhalten darf.
Doch an der Woogbrücke hat die gebündelte Gestaltungskraft des Verkehrswegebaus zugeschlagen.
Vom wiederauferstehenden Worms als Kulturruine.
Nibelungenstil als spezifisch
Wormser Art Deko wäre Bauprogram.
Das
widerauferstehende Worms als Baureform mit historischem Pfiff, hätte
aus der Optik einer Theaterkulisse Vorzüge ohne die Nachteile einer
solchen.
Ein sinnvoller Umgang mit der historischen Substanz ist hier nötig, die
Bausteine brauchen den Straßenverkehr mit 30t. Fahrzeugen dann auch
nicht auszuhalten. Allerdings ist dieses Thema weitaus komplizierter und vielschichtiger,
denn es sind nicht nur Nichtmotorisierte, sondern auch der Einzelhandel,
Gastronomie, Tourismus und deren autofahrende Kunden betroffen, die das
Stadtbild der Strassen mitgestalten.
► Die Stadt plant seit Jahre kontinuierlich
an ihrem
Innenstadtkonzept weiter.
Das
Verkehrskonzept gehört „modular“ dazu, wie die Einzelhandelsstudie oder das
Vergnügungs-stättenkonzept, mit dem die Flut der Casinos und Spielhallen
eingedämmt werden soll.
Doch was soll der heisse Brei?, - statt einem
modularen Baukastenkonzept sollte eine Satzung die Innenstadt/Altstadt vollumfänglich vor Fehlentwicklungen
schützen.
► Eine Denkmalschutzzone für den Dombezirk
ist ein erster
Anfang, eine Bauschutzzone für die Altstadt
Teil einer
nachhaltigen Konzeption.
► Radwegenetz
Wir fordern eine gleichberechtigte Teilhabe
aller Verkehrsteilnehmer,
insbesondere die Stärkung von FahrradfahrerInnen und FußgängerInnen.
Wir wollen das innerstädtische Radwegenetz
ausbauen und verbessern und
die Stadtteile
besser miteinander vernetzen.
Kurze, schnelle und sichere
Wege,
werten das Fahrrad als einen wichtigen Teil
des Nahverkehrs auf,
minimieren
gleichzeitig die Fahrten mit dem Auto
in die Innenstadt
und entlasten diese.
► die grüne Schiene
In der Bauleitplanung wollen wir das Kriterium der
Geschlechtergerechtigkeit berücksichtigen.
Denn Frauen haben häufig
andere Ansprüche
an städtebauliche Planung als Männer.
Der Ausbau des Friedrichswegs würde zu einer starken Zunahme des Verkehrs
im Naherholungsgebiet führen.
Ein Bus-Shuttle-Service von
Bürgerweide zum Rhein kann auch der Entwicklung der Eventkultur
der konzerneigenen Gesellschaft KVG zugute kommen.
Das Kosten-Nutzen
Verhältnis und die gesamt-wirtschaftliche Bewertung von
Verkehrswege-investitionen wird
bei Berücksichtigung des induzierten Verkehrs von B90/die GRÜNEN kritisch zu sehen bleiben.
Immer
mehr neue Strassen sind nicht die Lösung, sondern das Problem selbst.
Wer wird für ihre Unterhaltung aufkommen, wenn wir noch nicht einmal
heute in der Lage sind, sie flächendeckend in einem verkehrssicheren
Zustand zu halten?
►Der Straßenbau führt zu einer starken Zunahme des Verkehrs
und ist in
den nächsten Jahren die mit Abstand wichtigste Bestimmungsgröße für die
Verkehrsentwicklung. Quelle: http://www.verkehrswissenschaftler.de/
► das Rheinufer hat eine Verkehrsentwicklung hinter sich,
die einen starken Einfluss auf die benachtbarten Quartiere hat.
Ob Schlachthof, Feuerwehrgelände, Rheinufer, Bürgerweide, Schrebergärten oder Hafenquartier, es ist dynamisch
und ist äuffällig in der Sozialraum Analyse.
so ist der Aufwertung des Rheinufers auch eine
Verkehrsinsel enstanden; dem Quartier am "Holzofen".
„Am See“ darf gebaut werden
22.07.2010 - WEINSHEIM WZ
Michael Mahla (Grüne) äußerte die Befürchtung,
dass die Planung einer Prüfung in einem Normen-Kontrollverfahren nicht standhalte:
"Die Summe aller Konflikte zeigt,
dass das Gebiet absolut ungeeignet ist".
Die Stadt solle doch, anstatt hier zu bauen,
das "zerrissene Band zwischen Natur
und Mensch wieder neu knüpfen".
Nachtrag: Das Normenkontrollverfahren scheiterte im Dez.2014
#Redaktionsschluss 21.5.
► Die von der Stadt geplante Verlängerung der
Krankenhaustangente wird unsere Verkehrsprobleme nicht verbessern - im
Gegenteil, wir rechnen mit einem Anstieg des Durchgangsverkehrs in
Pfiffligheim.
Dafür wollen wir GRÜNE unseren Ortsrand mit 14 Hektar
Acker und Grünflächen auf denen nie mehr etwas wächst. nicht opfern.
► Zudem ist die
Stadt Worms hoch verschuldet und den Investitionsstau können wir
tagtäglich auf den Straßen selbst erleben.
Wir nehmen Schulden auf für Reparaturen an unseren Straßen
-können wir uns da den
Neubau von Großprojekten wirklich leisten?
-
-
-
-
-
-
► Bürgerbeteiligung
ja, zum Haus, Nein zum
Standort
►Neubauten ohne eingezeichnete Aufbauten
und
Bauhöhenbeschränkung im Dom/Kulturbezirk NEIN
Der Plan wird nicht aufgeben den Dom zuzubauen.
Trotz angekündigten Massnahmen für den Dialog mit dem Bürger.
Ideenwerkstatt, Planungsgruppen, Anhörung, runder Tisch,
sie entpuppten
sich jedoch als Hinhaltemanöver.
Der erste Entwurf wird in
seinen Ausmaßen und mit seiner immensen kastenfürmigen Architektur den
Blick zum Westchor und den Gesamteindruck des Platzes
empfindlich stören.
Die Frage der Struktur und Materialität der
Fassade mit der offenbar noch
nicht befriedigend gelöst
.
Ein Muster wird nach Aussage
von Springer
nachgeliefert werden können.
Verschont den Domplatz vor dem geplanten Springer - Neubau!
Er passt dort nicht hin!
nicht vertretbar ist ein Haus welches
das weit in das Land wirkenden
Wahrzeichens der Stadt stört.
zu) Veränderungssperre Domumfeld
Die
Aufstellung eines „Vorhabenbezogenen Bebauungsplans“ war sinnvoll.
Rechtsgrundlage
hierzu sind die §§ 11, 12 und 13 des Baugesetzbuches (BauGB).
Es gibt
die Möglichkeit des „beschleunigten Verfahrens“ (§13a BauGB). um
ein Fluchtwege-Konzept im Dombezirk zu erstellen, damit im Fall der Fälle die Menschen
zügig aus den Domplätzen in Sicherheit gelangen.
Es
muss auf jeden Fall gewährleistet sein, dass Rettungsfahrzeuge auch bei vollem
Eventbetrieb ungehindert bis in den Kreuzgangbereich fahren können.
Der
Hauptverwaltungsbeamte, sein zuständige Dezernent, aber auch die Leiter des
Ordnungs- und Bauamts sollen sich darüber im klaren sein, das ein
Sicherheitskonzept für den Dombereich hilft, die dynamische Personenverdichtung
auf Großveranstaltung zu vermeiden. Das diese Anforderung der Sicherheit bei Grossveranstaltungen in der sog.
Machbarkeitsstudie fehlte ist als Mangel zu sehen.
...Es
ist m.E. schlichtweg unverantwortlich an Zu- und Ausgang zum
Veranstaltungsgelände mit dem Rückstau die Folgen von Massenpanik
in Kauf zu nehmen, indem der Stadtrat heute beschliesst bis auf 6m an
die
Nikolauskapelle zu bauen.
Die Bauordnung ist das Eine, der Freie Blick zum Dom das Andere.
Die Landesbauordnung Rheinland-Pfalz
sollte geeignet sein einen solchen Bau nach § 5
- zu verhindern statt dergleichen Bausünden zu legimitieren.
Der Dombezirk bietet Raum für Kompromisse
die einen städtebaulichen Wurf
nach vorn bedeuten könnten,
wäre da nicht diese Betonkoalition.
Der Formenkanon sakraler Bauten ist keine
Geschmacksfrage.
Die Nikolauskapelle als Anbau
(Risalit) sollte nicht zugebaut im Schatten stehen.
ABB. der Blick von der Südseite
von der Andreasstr. aus gesehen
Es ist ein Hohn auf die Prinzipien der
erforderlichen Planungstransparenz
- kann daher keine Akzeptanz der Bürger finden.
Statt
dessen hat der Oberbürgermeister Texte veranlasst, die nur,
für auf
Verwaltungsrecht spezialisierte Juristen verständlich sind
► Verwaltungsfragen
Angesichts
solcher Texte fühle ich mich in meine Schulzeit im Elo zurückversetzt.
Es sind klassische Klausurfragen im Verwaltungsrecht, so formuliert als
hätten sie den Zweck, vorausgesetztes Wissen abzufragen. Ganz sicher
sind es keine offenen Fragen nach Bedenken der Bevölkerung.
Effektiver kann man Bürgerinnen und Bürger nicht davon abschrecken.
Lesen
Sie mehrere Seiten Verwaltungstexte und warten Sie ein Gerichtsurteil ab.
Die Bürger können davon ausgehen das die Antwort eines OLG
etwas transparenter und offener gestalten ist, als
dies bei dem Bauvorhaben der Fall war.
► Es ist wie es
aussieht:
eine ordinäre Unterwerfung der alten Stadt, ihrer Ästhetik
unter
die Bauwut und ihrer Neubauten...
nichts
anderes als ein postdemokratischer Klassenkampf
in Glas, Stahl und
Beton....
► Stadträumliche Dimension
Das Weitere drückt sich durch das Engere als stellvertretend für das Ganze aus: die Andreastrasse.
Diese trennt den städteräumlichen Zusammenhang im Kulturbezirk, so das
der Blickkontakt zu dem wormser Dom allein geblieben ist. Die darin
liegenden Plätze bedürfen einer besonderen
Gestaltung mit dem Wormser
Bürger, dürfen nicht Investoren überlassen bleiben.
Das diese Anforderung der Sicherheit bei Grossveranstaltungen in der sog.
Machbarkeitsstudie fehlte ist als Mangel zu sehen und an anderer Stelle ausgeführt
16.03.2013 -
Die Stadt will das frühere Gesundheitsamt in der Andreasstraße kaufen und zum „Rathaus II“ umbauen.
►Alternative Die Stadt bietet eine Ausgleichfläche aus ihrem Eigentum an, alsHilfstellung während der Umbauphase des Liobahauses gem.
Artikel 14 Absatz 2 GG.
Die geplante
Umnutzung im Andreasquartier ( Rathaus II ) zeigt eine Zweckbestimmung innerhalb bestehender Bauflächen.
Als
Stadtrat im Bau+Kulturausschuss und aktives
Mitglied der BI setzte ich mich für Alternative Standorte ein.
. Maler Cornel Bär
es ist und
bleibt eine Bausünde
► Anmassend ist es gewesen,
den Bürger als "emotional" in "Geschmacksfragen"
hinzustellen, ein
Bürger, der "sich gegen Neues wehrt, bis er sich daran gewöhnt hat".
Der Kosten- Nutzenaspekt
► In dem freien Blick auf das Dompanorama
ist ein höheres Gut zu erkennen, als Rendite in 100 Jahren zu erzielen vermag.
► Gerade das Gebäude vor dem Ostportal (Volksbank)
ist bestes Beispiel für die
zeitlose Kritik an einem Gebäude,
welches den Blickkontakt zum Wahrzeichen der Stadt stört;
► Der Ruf nach echter Bürger-Beteiligung wird lauter.
Besonders mit einer
derart großen Beton-Koalition
braucht es ein Korrektiv zur Macht.
der Stadtrat soll beschließen, dass ein Bürgerentscheid
stattfindet oder es ablehnen, den über die
Zulässigkeit des Bürgerentscheid entscheidet
kraft Gesetz der Stadtrat.
...”Die bessere Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger – nah bei den
Menschen”
Wie vereinbart sich das mit dem tatsächlichen Verhalten
der SPD? Sie blockiert sei Monaten
eine Entscheidung im Stadtrat über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens zum Haus am
Dom.
Die Mehrheit aus CDU und SPD nimmt den über 10 000 Bürgern, die
unterschrieben haben, das Recht bei einem negativen Ratsbeschluss, dagegen zu klagen und spielt auf Zeit indem sie den Rechtstitel zum
Bürgerbegehren verweigert.
So sieht eine
Bürgerbeteiligung “alla SPD”aus.
...”Bürgerbefragung zum “Haus am Dom”
Die angekündigte
Bürgerbefragung durch den Stadtrat auf Antrag der SPD
wurde nicht im HFA
behandelt, d.h. kein Wort zur Bürgerbefragung.
Angeblich ist der Grund dafür die
mangelnde Unterstützung vom Bürgerverein. Diese Annahme ist einfach lächerlich,
die große SPD,
stärkste Stadtratsfraktion macht ihre Bürgerbefragung von
der Hilfe durch den Bürgerverein abhängig, dem Verein, dem sie gleichzeitig
seinen Rechtstitel zum Bürgerbegehren verweigert?
Das ist gar nicht
souverän, die Entscheidung auszusitzen...
sondern nur noch peinlich, denn der Bürgerentscheid gem. § 17a (Landesrecht), der die nach Absatz 7 Satz 1 erforderliche Mehrheit
erhalten hat, steht einem Beschluß des Gemeinderats gleich.
Wozu hat die Stadt Worms einen Stadtrat,
wenn dieser nicht imstande ist
bei wichtigen
Angelegenheiten die Wormser BAUKULTUR
betreffend
mitzuentscheiden?
► Für
eine bessere Verzahung von Bauprojekten mit den Belangen der
Bürgerschaft setzte ich mich im Kultur- und Bauausschuss der
Stadt ein.
► In
der Bauleitplanung will B90/die GRÜNEN das Kriterium der
Geschlechtergerechtigkeit berücksichtigen. Denn Frauen haben häufig
andere Ansprüche an städtebauliche Planung als Männer.
► Planungstransparenz kann schon im Vorfeld zu einer grösseren Akzeptanz verhelfen
► Nun gilt es
die Chance eine demokratische Stadtentwicklung offenhalten und mitzugestalten.
Ohne den
Bürger geht es nicht.
Sie müssen nicht mich wählen, - auch nicht eine Partei, ich erwarte dass
Sie Menschen wählen. Kluge Köpfe die mit Achtsamkeit handeln, aus
innerer Überzeugung sich für das Gemeinwohl einsetzten und nicht als Unfreie einer Partei.
über die Farbgestaltung der Ziegel und Konformismus
Das kann passieren
"Sich einzufügen" ist auch keine Geschmacksfrage sondern eine bewusste Haltung.
Im Zusammenhang steht diese in bedenkliche Nähe zu vorauseilendem Gehorsam - und ist im grundegenommen blindes Gehorsam, statt eigenverantwortliches Handeln, Denken und Schreiben.
- die Massnahme, die Ziegelverkleidung doch noch mit dem dahinter stehenden Bauwerk optisch anzugleichen ist nicht leicht.
Wie bei dem Farbton der Volksbank gelingt es schwerlich ein Farbton zu bestimmen der nicht als störend empfunden wird. Vermutlich war die Jury zu dieser Entscheidung derart "politisch" ausgeglichen - somit von kognitiven Dissonanzen - die ein solcher Prozess verlangt - geschützt.
Schatten der Beliebigkeit:
Der Maler C. Bär 2014 malt am Markplatz eine seltene "Rest"-Sichtachse.
Niemand hat vor hier zu bauen,
oder etwa doch? - Tatsächlich
gibt es bereits Entwürfe.
► Demografischer Wandel
In der Integration sehen wir eine der
wichtigsten Zukunftsaufgaben.
Nur so gelingt es uns, die bei der uns aufgewachsenen Generationen ins
kulturelle Leben zu integrieren. Wir
stehen mit den Migrantenorganisationen und fortschrittlichen
Organisationen in engem Kontakt und nehmen am Interkulturellen Runden
Tisch teil.
Wir wollen die Voraussetzung für eine gute
schulische und berufliche
Ausbildung
für MigrantInnen verbessern, wobei wir in der Beherrschung
der
deutschen Sprache
noch vor Schuleintritt einen zentralen Schlüssel
sehen.
Wir wollen jungen Menschen eine Perspektive geben und wünschen
uns mehr Unternehmen,
die Ausbildungsplätze anbieten. Dazu ist mehr Schulsozialarbeit notwendig.
Kein Kind darf in der
Schule ausgeschlossen sein. Zur Unterstützung von
Alleinerziehenden
wollen wir ausreichend Hort- und Krippenplätze zur Verfügung stellen.
Wir wollen den Ausbau und die Vernetzung der "Sozialen Stadt" weiter ausbauen. Die kirchlichen
Träger und die Wohnungsbau sind ideale Partner für die praktische
Umsetzung der vielen Ideen. In einer älterwerdenden
Gesellschaft ist es wichtig, dass die sozialen Hilfen
einer Stadt
diesem Wandel gerecht werden.
Ambulante und stationäre Angebote für ältere
Menschen sind wichtig,
wenn es um Betreuung, Wohnen und Pflege geht.
Ein
ausreichendes Angebot an Tagespflegeplätzen kann helfen,
dass ältere
Menschen länger in ihrer
gewohnten Umgebung verbleiben können.
Ein
Mehrgenerationenhaus ist ein wichtiger Baustein in der heutigen Zeit.
Der Seniorenbeirat ist
ebenfalls ein wichtiges Gremium,
das in vielen Fällen zur
Problemlösung
beigetragen hat.
Im Rahmen der
Eingliederungshilfe für behinderte Menschen ist ein vielfältiges Angebot der
Beschäftigung und Betreuung notwendig.
Nur so ist es möglich,
ambulante und
stationäre Angebote ausgewogen anzubieten. Einen Beauftragten für
die Belange behinderter Menschen zu wählen steht für uns
an.
Wir unterstützen den Weg zur barrierefreien Stadt.
Im Hinblick auf
den
Tourismus bietet es sich an ein Wegekonzept
für beide Gruppen zu
entwickeln. Hierbei werden tiefergelegte Rollatorenfähige
Bürgersteige,
sowie neue Knotenpunkte der ÖNV, etwa am Stadtkrankenhaus bedeutend
sein.
Haben Sie Ideen, Anregungen, Lob oder
Kritik am öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)
in Worms, dann
schreiben Siew an underren GRÜNEN Fahrgastbeirat:
Kultur Kritik am Konzern
kulturelle Teilhabe für
alle Menschen
1) Wir wollen ein ausgewogenes Verhältnis
zwischen "Städtischer Hof"-Kultur und freier Szene
("Innen"-"Außenkultur") herstellen. Dies bedeutet im Prinzip, die freie
Szene insgesamt finanziell mindestensgenauso zu fördern wie das
kleinste Kindertheater. Eine solche "präsente" Kunst ist, " im
Zweifelsfall einer konkurrierenden Förderungsentscheidung angesichts
knapper Mittel " jener Form von "Kunst"vorzuziehen, die als
"repräsentativ","kulinarisches" Erlebnis, der "Erbauung", dem
"Hektoliterumsatz" oder der Unterhaltungdient und mehr oder weniger
bloss konsumiert wird statt zu bewegen
2) Projekte statt "Immobilien" fördern
Die politisch zu definierenden Kriterien für die
Kulturförderung sind auf das "Gemeinwohl" einer lebendigen,
demokratischen Gesellschaft hin
auszurichteten.
Eine demokratische Gesellschaft hat einen Inneren Kulturkreis
und einen Äusseren: Von der Institutionalisierung
unterscheide ich zwischen
einer Kunst im Rahmen der öffentlichen Hand und einer eher
ungesicherten, wenig institutionalisierten, "nomadischen" freien Szene.
Dieser Dualismus von "Innen" und "Außen" wird von mir
als sich ergänzendes Wechselspiel begriffen. Idealtypisch gesehen gehen vom "Außen" neue Impulse aus.
Da
beide Formen notwendig sind und gerade die erstere Form die
notwendigen experimentellen und innovativen Impulse für eine präsente
Kunst der Gegenwartsreflexion gibt, darf das "Außen" nicht zugunsten
des
"Innen" marginalisiert werden. Auch im "Inneren Kulturkreis" sind
Formen
"präsenter" Kunst zu favorisieren.
(Q. grünes kunst
manifest
berlin 2003)
3) Als Mitglied des Stadtrats will ich die Transparenz von Entscheidungen
Alle "Extrakosten"
(Kunstverein, Kunsthaus,
Nibelungen vorne + hinten etc.) müssen in Zeiten kommender Sparzwänge
auf den Prüfstand gestellt werden, damit vermieden wird, daß
förderungswürdiges "Neues" aufgrund der
Mittel, die für oft nicht mehr in seiner Förderungswürdigkeit
hinterfragten "alte Besitzstände" festgelegt sind, chancenlos bleibt.
So stellt sich für Kulturschaffende, die keine Unterstüzung ihrer
existens erfahren,
warum manfrau nicht auf worms.de per Mausklick sofort und
jederzeit erfahren kann, wer in der Stadt wieviel Geld für welche
kulturelle Leistung kriegt, unabhängig,
ob das über den Haushalt oder
über GmbHs läuft. Ebenso bei der Unterstützung des kulturpädagogischen
Bereichs, wie z.B. die Musikschule u.a., wo eben sehr viele Menschen
nicht zu Kulturkonsumenten sondern zu Selber-Könnern erzogen werden?.
Hierzu müssen
transparente "Entscheidungsstrukturen" im
Kulturausschuss geschaffen werden.
wie geht es hinter den verschlossenen Türen zu?
Wenn unser Verwaltungschef und OB seinen kulturpolitischen Löffel in
die Suppe stippt, erfahren wir so nebenbei, das man das Kind nicht mit
dem Bad auskippt. Das er seine Listenpolitik ausserhalb des
Kulturausschusses verfasst und beschliesst, ist nicht vorbildlich.
OB Kissel empfiehlt Kulturausschuss seine Liste
"Ich möchte keine Parallelinstanz haben; der Kunstbeirat ist
praktisch ein Verein, in dem sich die Mitglieder selber ihre Nachfolger
suchen" Ich empfehle sich selbst ein Bild zu machen, ich will keine
intransparente vorgeschaltete Einstimmigkeit."
Ich sehe eines: wieder das Bemühen, dass
scheinbar aufgrund einer Seilschaft
in einen Posten gehievt wird.... Ist das in
der Verwaltung genauso? Da
kann man nur noch auswandern oder sich
kulturell kasernieren lassen.
Mein Vorschlag: man soll die Künstler hier in Worms abstimmen lassen,
da wäre
doch zumindest ein etwas höherer Standard zu erwarten...
ich bin sicher, dass
alle mitmachen: dann könnte man zumindest von
einem demokratischen Prozess sprechen...
zumal diese Künstler ja auch hier in Worms Steuer zahlen. wenn sie können und
nicht unerheblich
zur Kunstszene beitragen, im übrigen
auch ein Anrecht haben dazu gefragt zu werden.
die Gesellschaft zwischen Leuchttürmen und Hartz IV
Mehr an Kultur für eine immer kleinere Minderheit
kulturhistorisch
sehr interessant, aber es ist eine Trashkultur, ein Triumph des Schwardonierens,
der geistigen Minderwertigkeit,
und mit seinem vulgären
Voyeurismus auf Kosten der Frau, insbesondere dann wenn skandalträchtig abgefilmt, um damit öffentlich ins Gespräch zu kommen.
- eher RTL, Bildzeitung mit Klassikuntermalung
Dadurch steigt zwar nicht die künstlerische Qualität ihrer
Inszenierungen, wohl aber meistens das Regiehonorar.
Einfallslosigkeit sucht sich gern den Skandal. Immer neue Pläne wegen
innerer Leere.an entsprechender Stelle "gesponsert by Viagra
Den Neubau des Kultur- und Tagungszentrums haben wir als
überdimensioniert und zu protzig abgelehnt. Wir hätten viel lieber die
schönen alten Gebäude erhalten, energetisch saniert und funktional den
heutigen Erfordernissen angepasst.
Bei
unserem Modell wären die Unterhaltskosten gesunken,
für den jetzt
gebauten Palzzo Prozzo steigen sie in Millionenhöhe.
In der
touristischen Vermarktung unserer Stadt sehen wir eine politisch und
wirtschaftlich sehr wichtige Zukunftsaufgabe. Deshalb wollen wir ein
Touristenleitsystem zügig umsetzen, damit die Besucher bequem und
gezielt zu den historischen Plätzen, Museen, aber auch zu Einzelhandel
und Gastronomie geführt werden.
Darüber
hinaus wollen wir günstige Rahmenbedingungen für maßgeschneiderte
Angebote schaffen, um die Verweildauer der Touristen zu erhöhen, was
insbesondere dem Hotel- und Gaststättengewerbe zu gute käme.
Die Kirchen sind bald wieder geöffnet –
bald auch das „Haus am Dom“
Während die Omikron 22-Regeln weltweit eine Welle der Diskussionen auslösste wie es den weitergehen könne mit dem
Staat verhielt sich die Kirche seltsam ruhig. Dabei sind Kirchen
systemrelevant. Wurde das Haus nicht nur für Gemeinde, nicht-nur für die klassische Handwerkerbeichte,
sondern auch für das Seelsorge-Angebot der Schausteller und Nibelungen- und
Touristen gebaut?
Bürgerinitiativen haben ein langes Gedächnis.
Das Baukosten bei Bauprojekten planmässig aus
dem Ruder laufen gehört zur Stadt wie die Faust auf Auge. Die typische Verdopplung der Kosten wäre nur eines der Mängel in der Planung. Die Explosionen des Kostenrahmen sind "normal" geworden. Bei dem KuTaZ und dem Nibelungen-Museeum gehört diese zu den
Deviationen in der Stadtplanung unter dem Banner "Kultur kostet.
Abschweifungen beim Überprüfen bewusst geplanten Schuldenmaratons der Politik gehören jedoch auch das
gespielte Entsetzen: „Ach, da sind uns aber die Kosten explodiert. Wer hats gehört?
Die maroden Städtefinanzen werfen jedoch
Systemfragen auf. Warum werden öffentliche Einrichtungen geschlossen, Kirchen und Banken saniert?
Wozu ist die kommunale Politik überhaupt
da, wenn sie kaum noch etwas von dem leisten, wofür sie da sein sollte,-
z.B. der Sanierung und Instandhaltung der Schulen, der Musikschule etc.
Mit Pflichtaufgaben zu prahlen um wiedergewählt zu werden bezeugt eine
Eigensinn mit einem Hintergedanken; der Ökonomisierung des öffentlichen Raums
und der Privatisierung der einstigen „commons“, dem Allgemeingut. Das strukturelle Defizit hat eine hässliche Seite: das Haus am Dom
Igittigitt: das Graus am Dom
Diese Hässlichkeit ist Vorsatz, der Geschmacks-Diskurs bestimmt seinen Galopp; Architekten mit Rollkragenpullover und ihre Praktikanten quälen den Bürger indem eine jede angenehme Sichtachse versperrt wird. Die unschuldigste Verbindung zwischen Kultur und Bauwirtschaft fordert zugleich den einmütigen Zuspruch, auch dann wenn der Bürger nicht vorhat das Museum, das KuTaz, jemals zu betreten. Es ist als ob mit der Speckseite nach dem Schinken geworfen wird,- wohlwissend das nur die Sektkorken durch die Kapitaldeckungsgrenze knallen.
Die Ökonomisierung des öffentlichen Raums und Privatisierung
Kultur und Architektur in der postdemokratischen Stadt dient den Siegern des Neoliberalismus. So ist der verlorener Blick ein Mahnmal für den Verlust des Allgemeinen an wirtschaftlich agierende InteressenVertreter. Massnahmen zur »Belebung der städtischen Wirtschaft« und
die »Lebensqualität« sind offensichtlich in Schieflage geraten und dies nicht erst seit der Pandemie.
Manchmal regt sich Protest. Protest von Unten? Sind Katholiken die protestieren, Protestanten?
Jedenfalls sind es selten Funktionäre,
- es sind Menschen wie Du und ich. So war es auch nicht die Amtskirchen, nicht die Bischöfe,
sondern einzelne Pfarrer waren es, die gegen Behördenwillkür bei
Beerdigungen, gegen die Isolation von Heimbewohnern, die Abschottung
Sterbenskranker – gegen die Einschränkung des Selbstbestimmungsrechts am
Lebensende, ihrer Familienangehörigen ihre Stimme erhoben.
Und die Gemeinde? Gewiss war diese auf Augenhöhe 2003 als sie Ihre Kritik konkretisierte. So ging der Riss durch maches Herz,
- manche Wunden heilen, manche bleiben Stigma, manche heilen nie. Heute nach 7 Jahren sind die Gräben da und dijenigen
die sie gegraben weg, - oder nicht mehr in der Funktion in der sie geschaltet haben. Es wächst kein Grass, wo heute der Mainstream durch die Gräben rauscht.
politische Geschmacksfrage
Das klammheimliches Einverständnis zwischen BürgermeisterInnen
und örtlicher Kirche erinnert an Absprachen zwischen Bauwirtschaft und Provizialpolitik aus gemeinsamem Interesse: Die Politik will Prestigeprojekte durchsetzten und die Kirche im Schatten des Doms Gewinne machen.
Wenn Entscheidungen von öffentlichen Interesse sich am Bürger vorbeischlängeln, - etwa durch vorgelagerte Entscheidungsgremien, sich gar gegen die eigene Bevölkerung wendet, können sie dem Bürger nicht im Voraus unterstellen sie würden sich daran gewöhnen. Warum soll der Bürger das Museeum in der Stadtmauer gut finden, auch dann, wenn er nicht vorhat es jemals zu besuchen, - dann ist die Demokratie ihren Sinn verloren.
Kann der Bürger die notwenige Korrelation addressieren, wird es verwaltet. Prestige-Imobilien sind BER, Elbphilharmonie und Stuttgart 21, bei der Kirche Limburg, Worms und andere stehen.
Als trauriges Beispiel für die offensive Bauwut
steht die Zerstörung von Bauwerken geschlossener Epochen und die damit verbundene Respektlosigkeit, gegen die Persönlichkeiten die sie erbaut haben.
Herrenhäuser werden einfach "mit schwerem Herzen" abgerisssen. Wer das Credo der alten Groko Dichonomie,
„gewählt werden wollen“ und „gefürchtet werden müssen“ anstimmt, aber drei Oppositionellen Gruppen gegenüber sieht, den Zielkonflikt aber beim Bürger findet muss praktische Massnahmen ergreifen. Zum einen für "Protestierende": jene, die wirkliche Veränderungen in
den Kommunen wollen, - für "die Krawallmacher", denen es um Zerstörung geht,
und die "Plünderer".
Was bringt eine StadtPlanung, die einen Kompromiss mit dem Bürger nicht vorsieht und durch die Klappe „von oben“ entscheidet. Was soll aus der Stadt werden wenn sie ohne einen gezielten strategischen
Planungsansatz zum Schutz der historischen Substanz antritt Weltkulturerbe zu seien. Andererseits ist ein Listenplatz keine Garantie für Kultur-Schäden durch die Bauwut. Kurzum; der Lobbyismus ist das erfolgreichste Wirtschaftsmodell westlicher Demokratien
Wir
möchten eine Kultur, in der sich die Bürgerinnen und Bürger
wiederfinden.
Eine Kultur, die weniger nach außen scheint, sondern mehr nach innen
wirkt.
Deshalb möchten wir eine Mitmachkultur und die Kleinkunst in ihrer
Gesamtheit fördern,
wobei wir auf den Erhalt des Lincoln-Theaters
großen wert legen.
Neben der
etablierten Kunst ist es uns besonders wichtig, die alternative
Kunstszene
zu unterstützen und zu erhalten. In den örtlichen Vereinen
sehen wir eine tragende Säule bürgerschaftlicher Kultur. Auch sie
bedürfen der Unterstützung. Dazu gehören vor allem
geeignete Räumlichkeiten, damit die vielfältigen
Aktivitäten
im sportlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Bereich
auch gelebt werden können.
Wir wollen
eine bezahlbare Kultur und dabei unser historisches Erbe, wie Luther,
Nibelungen oder die jüdische Geschichte, nutzen. Die
Nibelungenfestspiele wollen wir erhalten,
aber die Kosten drastisch
senken. In ihrer jetzigen Form sind sie nicht mehr finanzierbar.
In
einem gut ausgestatteten Theater sehen wir einen wichtigen Baustein
urbaner Kultur.
Deshalb
haben wir uns auch für dessen Sanierung klar und deutlich
ausgesprochen.
Sicherheit
Sicherheits-
und Ordnungsschwerpunkte und deren Ursachen sehen wir
vor allem in der Bildungs-, Ausbildungs- und Beschäftigungssituation
benachteiliger
Jugendlicher, im Drogen- und Alkoholkonsum und in der
Gewaltbereitschaft Jugendlicher
gegen Personen und Sachen. In der Innenstadt haben wir als besondere
Problemgebiete den Bahnhof und das Bahnhofsumfeld.
Die
Schwierigkeiten und deren Lösungen sind komplex.
Allein polizeiliche
law-and-order-Maßnahmen beseitigen nicht die Missstände,
sondern verdrängen sie an andere Örtlichkeiten. Problemlösungen kosten
Geld,
und dessen Bereitstellung erfordert den politischen Willen.
Wir,
die Grünen, wollen, dass sich endlich konstruktiv und kreativ
mit dem
Brennpunkt Albert-Schulte-Park auseinander gesetzt wird.
Weiterhin
plädieren wir für den verstärkten Einsatz von
Lehrpersonal bzw.
SozialarbeiterInnen in den Schulen z. B. für
regelmäßiges
Anti-Aggressionstraining sowie die Betreuung
und Förderung von
Randgruppen.
Zur
Gegenfinanzierung dieser Maßnahmen haben wir den politischen Willen
und
werden uns in der Stadtratsarbeit offensiv dafür einsetzen.
Zur
Sauberhaltung des Bahnhofsumfeldes auch im neugestalteten
westlichen
Bereich schlagen wir vor, die Reinigungsintervalle zu erhöhen.
Dies
sollte auch dazu beitragen, Vandalismusschäden vorzubeugen.
Ungepflegtes Umfeld hat Aufforderungscharakter für weitere
Verschmutzung
und Vandalismus.
Wir
begrüßen ausdrücklich die Initiativen des Vereins SiWo ("Sicheres
Worms")
und des Krimimalpräventiven Rates. Netzwerke, die hier bereits
gebildet wurden,
sind auszubauen. Verstärkte Zusammenarbeit fordern wir
auch mit den
verschiedenen Ausschüssen wie Bauausschuss, Jugendhilfe-
und Sozialausschuss.