pars pro toto

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Corporate Designs (CI) für die„"Stop The War Brigade"„ Die Wahl des„Panzers„als zentrales visuelles Element war eine kraftvolle Gegendarstellung zur damaligen Medienstrategie. Während die offizielle Berichterstattung (insbesondere während des Golfkriegs 1990/91) das Bild eines „sauberen“ Krieges durch technologisch überlegene Luftschläge (Precision Strikes) vermarktete, holte mein Entwurf die Realität der„Bodenoffensive„und der dahinterstehenden Rüstungsgeschäfte (Panzerdeals) zurück in den Fokus. „ |
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...immer
wenn ich ein politisches Plakat machte,
hatte ich die Handwerker im Haus
Künstler gegen den Golfkrieg 1
Baker und Kohl (14. September 1991) Das Treffen zwischen US-Aussenminister „James Baker" und Bundeskanzler „Helmut Kohl„ am 14. September 1991„ in Bonn (nur wenige Monate nach dem offiziellen Ende des Golfkriegs und der Bewilligung von Summers' Filmförderung im Juli) steht im politischen Kontext:„ In Aktivistenkreisen rund um die „Stop The War Brigade„ und Darnell Summers wird dieses und ähnliche Treffen oft als Moment gewertet, in dem die transatlantische Zusammenarbeit zur Unterdrückung von Dissidenten und Deserteuren zementiert wurde. „Politisches Punishment“ gegen Aktivisten und pfälzer Saumagen Während die Öffentlichkeit über Luftschläge und „saubere“ Kriege informiert wurde, dienten solche informellen Treffen der Abstimmung über den Umgang mit „Störfaktoren“ wie Summers, dessen filmische und aktivistische Arbeit die Bodenrealität und die psychologischen Folgen für GIs offenlegte.. Der Panzer fungierte in der Gestaltung nicht als blosse Abbildung von Kriegsgerät, sondern als„Synekdoche„- ein Teil, der für das Ganze steht (pars pro toto). Zu diesem Zeitpunkt war die deutsche Einheit formell vollzogen, doch die geopolitischen Abhängigkeiten blieben massiv. Baker war eine Schlüsselfigur in der Koordination der US-Interessen in Europa und dem Nahen Osten. Während James Baker und Helmut Kohl über die „grosse Politik“ und die transatlantische Ordnung berieten, trug die„Stop the War Brigade den Protest direkt in die Pfälzer Provinz. dies erklärt m.E. auch warum das «Punishment» gegen Summers so beharrlich fortgeführt wurde. Oggersheim war das Herzstück von Kohls bürgerlicher Fassade. Ein Protest dort war für das System Kohl keine blosse politische Unmutsäusserung, sondern eine persönliche Verletzung seines Rückzugsortes..Wer den Kanzler in seinem privaten Refugium mit der materiellen Realität des Krieges konfrontierte, galt als Staatsfeind, der über die juristische Ebene hinaus diszipliniert werden musste. |
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Das System hat Angst vor der Musik (der Wahrheit), nicht vor dem Schuss.