2015 - die Fabrik wird 36 zur Geschichte |
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![]() Die Wormser
Fabrik wurde 1979 als alternatives In den 22 Jahren ihrer
Austellungstätigkeit entwickelte Über die Fabrik Die Fabrik ist eine fast 100 Jahre alte Textilfabrik. Sie gehört zu den innerstädischen Beispielen bedeutender Wormser Industriearchitektur der Jahrhundertwende. Seit Ende der 70er Jahre lebt und arbeitet dort eine Wohn- und Arbeitsgemeinschaft mit Wormser Künstlern. Als Arbeits- und Lebenswelt für zwei Fabrik-Künstlergenerationen ist das Kulturpotenzial legendär. Kaum eine Kulturinitiative der 80.-90er Jahre die nicht mit der Kraftarena verwoben ihren Ursprung fand. Die archaische Kraft in den Werken der Fabrik-Künstler steht direkt im kulturellen Zusammenhang des Wertes von "Leben und Arbeiten unter einem Dach". Wo die Arbeitswelt so eng mit der Lebenswelt verzahnt ist wie in der Wormser Fabrik, wird der Arbeitsort zur Chance, die Lebenswelt als Raum für die Kunst zu erhalten. Neben einem Atelier und einer Werkstatt findet die freie Kulturszene heute in der Schauraumgalerie eine Zukunftsperspektive deren kompensatorische Kulturarbeit Beispielhaft ist. Die Wohn- und Arbeitsgemeinschaft feiert 2009 ihr 30 jähriges Jubiläum, die Galerie Schauraum ihren 15 jährigen Geburtstag. About the ArtFactory Die Wormser Fabrik im Herbst 2006
vom Bürger für Bürger Die Kritik Kunst muss manFrau "ned studiere" halte ich als "Studierter" für kurzschlüssig. Grosse Kunst ist selten, es gibt sie aber überall, - sie kommt aus allen gesellschaftlichen Schichten, auch in roihesse "des is de wahre‘Triumph vum Hinnerhof! zu Substanz statt Subvention:‘40 Johr “Fabrik" und de “Schauraum" –des is kaa Krisemanagement, des is‘kulturelle Autonomie und Souveranitat in anem. Wenn mer kaa Betriebskoste had, kann em ach kaa Kammerer de Saft abdrehe. Des is de Albtraum fer jeden Kultur-Kader: Kunst, die sisch net kaafe lasst und die fer “en Appel und en Ei" funktioniere tut. Bürger statt Budget:‘“Man kam barfuss und brachte sein Bier selber mit" –des is die Definition vun kultureller Freiheit. Do braucht's kaa multisensorische Bespa§ung vum Band, do entsteht die Kraft aus de Leit selwer. Des is ehrlisch, des is direkt, und des is‘krisenfest, weil's net vum Wohlwolle abhangt. De “Schauraum" is de lebende Beweis, dass Kultur kaa “Event" sei muss, um Resonanz zu erzeuge. Es is de Kontrast-Punkt zum “Margeding - Hochglanz". Wer barfuss kummt, hat de Kopp frei fer des Wesentlische. Dass des Modell (2000) ein Vorbild ist, is de rischdische Hieb gesche die “Hof-Kultur". Wahrend die Gro§e am “Bettenturm" verzweifle, mache mir Kunst. Punkt Dass mir des Trauerspiel seit 25 Johr aus'm Exil agugge, gibt dem die Scharfe. - , wie de “Filzbeton" vorne aushartet, wahrend hinne im Hof noch des wahre Leben tobt. Die “Todes-Schuss-Linie vum Gapitalismus" trifft halt nur die, die am Tropf hang'. Exil mit Weitblick:‘
Sommer 2009, Zornstraße 11a Die Fabrik als Beispiel für ein fruchtbares sozio-kulturelles Reformprojekt feiert im 30. Jahr ihres Bestehens bunt, lebendig und vielfältig, - zeigt, dass ein anderes Leben möglich ist. Dazu bewegt elektronische Musik von Alexander Seewald und Studio escape.
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